WEITERE TIPPS

Bildschirmpause für Kinder: So gelingt's!

 

Kapitel

1. Wie wirken sich digitale Medien auf Kinder aus?
2. 3 Tipps für einen gesunden Umgang mit digitalen Medien
3. 4 lustige Ideen für die Bildschirmpause


Durch die Corona-Pandemie ist die Bildschirmzeit von Kindern und Jugendlichen deutlich angestiegen. Homeschooling statt Unterricht im Klassenzimmer, Zoom-Meeting statt Treffen im Park. Natürlich fragen sich Eltern da vermehrt: Wie viel Medienzeit ist gesund? Wir verraten dir 3 Tipps für einen gesunden Umgang mit digitalen Medien und lustige Ideen für die Bildschirmpause! 🤩

bildschirmpause

Wie wirken sich digitale Medien auf Kinder aus? 🤔


Ein heiß umstrittenes Thema: Kinder und Medien. Smartphone und Tablet gehören mittlerweile zum Alltag der jungen Generation dazu. Von der Digitalisierung profitieren Schüler in vielerlei Hinsicht:


📲 Interaktiver Schulunterricht ist spannender als eintöniger Frontalunterricht. Die App ANTON oder die Geschichte-Website Kinderzeitmaschine vermitteln den Lernstoff auf unterhaltsame Art und Weise – mit vielen Bildern, Videos und Rätselspielen. Das motiviert Schüler!


📲 Digitale Medien ermöglichen außerdem flexibles Lehren und Lernen. Ob zu Hause, im Park oder am See – überall können Schüler auf die Lernmaterialien zugreifen. Das ist auch der große Vorteil von Online-Nachhilfe, wie wir sie bei GoStudent bieten. Individuelle Betreuung jederzeit und überall! 👍


Übermäßiger Medienkonsum hat aber auch seine Tücken: Immer mehr Kinder leiden unter Kurzsichtigkeit, Konzentrationsschwäche, Hyperaktivität und sogar Schlaf- und Sprachstörungen. Forscher haben allerdings herausgefunden, dass dafür nicht bloß die Medienzeit verantwortlich ist. Entscheidend ist: Wie und wofür werden digitalen Medien genutzt?


Eine Studie der Deutschen Angestellten-Krankenkasse (DAK) hat die Social-Media-Nutzung von Kindern und Jugendlichen während der Pandemie untersucht. Obwohl für die meisten Kinder das Aufrechterhalten von sozialen Kontakten an erster Stelle steht, gaben viele auch andere Gründe für den Social-Media-Konsum an: 86 Prozent wollen damit die Langeweile bekämpfen und 38 Prozent ihre Sorgen vergessen. 💻 🖱️


🔥 Wir finden: Es spricht nichts dagegen, soziale Kontakte über WhatsApp zu pflegen. Aber gerade Langeweile lässt sich auch anders bekämpfen, als stundenlang die Instagram-Timeline zu checken. Wie wär’s mit einem Spaziergang im Park, einem Brettspiel oder Basteln? Auch sich von seinen Sorgen auf TikTok abzulenken, führt nicht dazu, dass sie sich in Luft auflösen. Viel effektiver ist es, Probleme direkt anzusprechen und gemeinsam nach Lösungen zu suchen. Wir raten dir: Frag dein Kind nach seinen Ängsten. Oft hilft es schon ungemein, sich Sorgen einfach von der Seele zu reden! 💬


🔥 Unser Fazit: Internet, Smartphone & Co sind eine große Bereicherung, wenn sie sinnvoll genutzt werden und die Bildschirmzeit nicht überhand nimmt. Mit unseren Tipps gelingt ein gesunder Umgang mit digitalen Medien! 💪


3 Tipps für einen gesunden Umgang mit digitalen Medien! 📱 👧 💻


Digitale Medien sind aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken! Umso wichtiger ist ein bewusster und gesunder Umgang mit Smartphone, Tablet und PC! 💯


📲 Fixe Mediennutzungszeiten!


Die Weltgesundheitsorganisation empfiehlt für Kinder zwischen zwei und fünf Jahren maximal eine Stunde am Tag vorm Bildschirm. Der Berufsverband der deutschen Kinder- und Jugendärzte ist sogar der Meinung, dass Bildschirmmedien bei Kinder unter drei Jahren gar nicht zum Einsatz kommen sollen. 


Tatsächlich muss die Medienzeit wohl individuell auf jedes Kind abgestimmt werden. Die Hauptsache ist, dass bestimmte Regeln festgelegt werden, an denen sich dein Kind orientieren kann. So kann es nicht passieren, dass Schüler zu viel Zeit vorm Bildschirm verbringen und damit ihrer Gesundheit schaden.


Am besten handelt ihr gemeinsam einen Plan aus, in dem ihr Regeln zur Mediennutzungszeit aufstellt. Für Kinder im Grundschulalter sind 45 Minuten pro Tag meist genug. Achte auch darauf, die Nutzung von mobilen Geräten kurz vor dem Schlafengehen zu vermeiden – der hohe Blauanteil des Lichts von Smartphone & Co beeinträchtigt die Schlafqualität. 🛌


📲 Digitale Resilienz!


Kinder und Jugendliche müssen über die Vor- und Nachteile von digitalen Medien aufgeklärt werden. Genauso wie sie das Verhalten im Straßenverkehr lernen, müssen sie auch auf die Herausforderungen der Mediennutzung vorbereitet werden. Indem sie lernen, selbstständig und kritisch mit Medien umzugehen, wird ihre digitale Resilienz (Widerstandskraft) gestärkt. Mittlerweile werden Soziale Netzwerke, wie TikTok, fast täglich genutzt! TikTok verfügt über 20 Millionen Nutzer in Deutschland, wo das Hauptalter der Jugendlichen zwischen 10 und 19 Jahren liegt (Quelle: statista). 💪

Sprich mit deinem Kind offen über Cybermobbing, die Gefahren beim Chatten, Datenschutz und das Suchtpotenzial von Medien. Medienkompetenz ist ein wichtiger Bestandteil der Erziehung von Kindern!


📲 Sinnvolle Mediennutzung!


Digitale Medien bieten eine unbegrenzte Fülle an Informationen. Nicht alle diese Informationen sind richtig, brauchbar und für Kinder geeignet. Kinder sollten bei der Mediennutzung deshalb nicht sich selbst überlassen, sondern begleitet werden. Erkundet gemeinsam die digitale Welt! Es gibt viele tolle kindgerechte Apps zum Lernen und Spielen, wunderbare Filme und Serien … 

Allerdings besteht die Welt nicht nur aus Bildschirmen! Auch die analoge Wirklichkeit und analoge Medien bieten jede Menge Möglichkeiten zur Unterhaltung und zum Lernen. Im nächsten Absatz verraten wir dir ein paar lustige Ideen für die Bildschirmpause! ⬇️


4 lustige Ideen für die Bildschirmpause! 🚫 💻


Heutzutage sitzen Kinder sehr viel und verbringen wenig Zeit im Freien. Nutze also die Bildschirmpause für Bewegung im Grünen. Oder verwende analoge Medien, damit dein Kind ein wenig Abstand vom Bildschirm bekommt! 😉


📣 Bewegung machen!


Fußball spielen, skateboarden oder schwimmen. Gerade im Sommer gibt es tausend Möglichkeiten, im Freien Bewegung zu machen. Probiert doch mal zu jonglieren oder geht rückwärts durch den Park – das fordert das Gehirn und macht Spaß! ⚽ 🌳


📣 Raus ins Freie!


Ein kurzer Spaziergang wirkt manchmal schon Wunder! Frische Luft einatmen, den Kreislauf in Schwung bringen und den Augen eine Pause gönnen. Denn die werden durch die Arbeit am Bildschirm besonders beansprucht. Auch Nackenschmerzen durch das viele Sitzen kannst du so entgegenwirken! 🌲 🌞


📣 Mandala malen!


Nichts ist entspannender als ein Mandala auszumalen. Gleichzeitig wird die Konzentration gefördert und gewisse Gehirnregionen trainiert. So können Kinder in ruhiger Atmosphäre ihre Kreativität ausleben. Wir stellen euch ein Mandala zum Ausmalen zur Verfügung! Einfach downloaden, ausdrucken und los geht’s! 

Zum Download

📣 Spaß mit Gesellschaftsspielen!


Spielen geht auch analog! Zum Beispiel mit dem Brettspiel Activity oder dem Kartenspiel UNO. Viele Gesellschaftsspiele steigern Merkfähigkeit und Konzentration. Und das Wichtigste: Der Spaß kommt nicht zu kurz! 🎲 ♟️


🔥 Alles in allem kommt es darauf an, die richtige Balance zwischen Zeit vor dem Bildschirm und bildschirmfreier Zeit zu finden! Mit unseren Tipps und Ideen kriegst du das bestimmt hin! 💪

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