Themen: lockdown learning

 

Kapitel

1.  Lockdown 2020 ist vorbei: Endlich wieder Schule
2. Erkenntnisse vom Lockdown 2020 bis 2021
3. Mit deinem Kind den Lockdown 2020 rekapitulieren: Tipps
4. Nach dem Lockdown 2020 versäumte Themen aufholen

 

Der Lockdown 2020 war für Eltern und Schüler eine Zeit der extremen Bedingungen, unter anderem zum Lernen. Damit waren viele Herausforderungen und gleichzeitig extrem viel Potenzial verbunden.💪 Eine Übersicht, welche Erkenntnisse Eltern und Schüler aus dieser Zeit mitnehmen können. 🔥

 

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Lockdown 2020 ist vorbei: Endlich wieder Schule

 

Langsam aber sicher findet in den meisten Schulen wieder Präsenzunterricht statt. Eltern und Schüler atmen auf, denn der Lockdown 2020 und das Distance Learning waren für alle eine große Belastung.💻 

In diesen schweren Zeiten ist es wichtig, eine positive Einstellung zu wahren und sie auch unseren Kindern zu vermitteln. Es geht nicht darum, die Realität zu verstecken oder eine heile Welt vorzuspielen. 🦄

Vielmehr können wir den Kids Wege zeigen, um das Beste aus der nie zuvor gekannten Situation herauszuholen, die Resilienz und Unabhängigkeit zu stärken. 💡

Ja, es ist unglaublich schwer, in diesen Zeiten selbst stark zu bleiben. 💪 Aber genau das brauchen Kinder, um damit fertig zu werden. Sie wachsen regelrecht in der Corona-Generation auf. 

Lass uns versuchen, das Erlebte bewusst zu verarbeiten und so gut wie möglich für uns alle zu nutzen – anstatt es zu verdrängen oder zu beschönigen und unterbewusst gegen uns arbeiten zu lassen. 🔥

 

Erkenntnisse vom Lockdown 2020 bis 2021

 

Eine Rekapitulation der Erlebnisse während des Lockdowns 2020 bis 2021 ist wichtig für uns alle. Deswegen findest du hier eine Gegenüberstellung, nach dem Muster: Negative Erfahrung 🡪 Positive Erkenntnisse. 💃

 

Weniger Lernstunden. 

 

Das ifo-Institut hat eine Studie zum Lockdown Anfang 2021 veröffentlicht, die ergab, dass Schüler im Durchschnitt 4,3 Stunden mit Lernen verbrachten. Im Vergleich zu einem regulären Schultag mit rund sieben Schulstunden ist das wenig. 👀

 

🡪 Persönlichkeitsentwicklung & Soft Skills. Kinder verbrachten nicht so viel Zeit in der Schule. Allerdings hatten sie mehr Zeit, um nützliche Dinge für das Alltagsleben zu lernen (z.B. im Haushalt und beim Kochen).👩‍🍳

Auch für kreative Aktivitäten (z.B. Musik, Basteln) 🎨 und freies Spiel war mehr Zeit. Oft wird schulische Bildung über das individuelle und informelle Lernen aus Lebenserfahrungen gestellt. Erfahrungen sind aber mindestens genauso wichtig. ✨

 

Wenig Gruppenunterricht. 

 

Die ifo-Studie ergab außerdem, dass nur rund ein Viertel aller Schüler jeden Tag Gruppenunterricht hatte, zum Beispiel per Video. 📽️ 23 Prozent der Kinder haben nur knappe zwei Stunden am Tag gelernt, 21 Prozent nahmen zusätzliche Services wie Nachhilfe in Anspruch, um den Lernbedarf zu decken.👩‍🎓

 

🡪 Mehr Konzentration und Qualität beim Lernen. Hier stellt sich die Frage nach Qualität und Quantität. Der soziale Aspekt des Unterrichts im Klassenzimmer ist enorm wichtig für die Entwicklung. Und auch viele weitere Faktoren machen Präsenzunterricht nahezu unersetzbar. 

Aber die Theorie hinter Cal Newport‘s System Deep Work besagt zum Beispiel, dass es nicht auf die Zeit (Quantität) ankommt, die man mit einer Aufgabe oder dem Lernen verbringt. Es kommt darauf an, wie bewusst und intensiv man sich mit ihr beschäftigt (Qualität). 🤓

Die Frage, die sich stellt: Kann man die Quantität der Unterrichtsstunden reduzieren, dafür aber die Konzentrationsfähigkeit und damit die Qualität steigern? Würde das die Schüler sogar persönlich weiterbringen, als bisher der Fall war? 💭

 

Mit deinem Kind den Lockdown 2020 rekapitulieren: Tipps

 

Das Beste, was du für dein Kind tun kannst, ist gemeinsam Zeit zu verbringen. Dazu war während des Lockdown 2020 viel mehr Zeit als sonst. Aber habt ihr sie bewusst genutzt? Nebeneinander die Zähne zu putzen, zählt nicht direkt als Quality-Time. 🤪

Im gemeinsamen Gespräch könnt ihr jetzt das Erlebte rekapitulieren. Wie habt ihr jeweils den Lockdown 2020 wahrgenommen. Was war schön? Was nehmt ihr daraus mit? Es ist ok, wenn sich dein Kind einen Moment nimmt, um darüber genau nachzudenken. 😇

Helfe deinem Kind, zu reflektieren und die Fähigkeiten zu identifizieren, die es im Lockdown erlernt hat. Das sorgt für ein Gefühl von Stolz und Motivation. 🙌

Hier sind ein paar Beispiele für Fragen, um das Gespräch in Gang zu bringen:

  • Welche neuen Fähigkeiten hast du erlernt?
  • Welche Fähigkeiten hast du in dir neu entdeckt?
  • Welche individuellen Stärken hast du kennengelernt?

Um die Aufgabe greifbar und die Ergebnisse und Errungenschaften deines Kindes sichtbar zu machen, könnt ihr auch alles aufschreiben. 🎨

Zum Beispiel könntet ihr mit bunten Stiften und Pinseln ein Poster gestalten. Das könnt ihr dann im Haus oder im Kinderzimmer aufhängen, sozusagen als Zeichen des Stolzes. 💪

 

Nach dem Lockdown 2020 versäumte Themen aufholen

 

Während des Lockdowns mussten wir auf sehr viele Dinge verzichten, die wir gewohnt waren und viele Entbehrungen machen. Es fühlte sich – vor allem für Kinder – so an, als wären unsere Hobbies und andere Dinge, die wir lieben, uns genommen worden. 😵

Aber man kann diese ungewohnten Zeiten auch als etwas Besonderes sehen und für sich und die Weiterbildung nutzen. 💯

Wenn dein Kind sich mit dem Lernen über Distanz schwertut oder Themen versäumt hat, ist privates Tutoring die perfekte Lösung, um aufzuholen. Buche jetzt eine kostenlose Probestunde. So kommt auch in den Ferien garantiert nie Langeweile auf! 😉

 

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