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Warum sind Kinder oft so frech?

"Ist mir doch egal, was du sagst!", "Du bist ja sooo blöd!", "Die Mama meiner Freundin ist viel besser als du!" - es sind genau diese frechen Antworten und Aussagen, die Eltern des Öfteren zur Weißglut treiben. Es ist nicht immer leicht, mit diesen "Kränkungen" umzugehen, denn schließlich hast du doch alles getan, um das Kind glücklich zu machen. Man beginnt zu schimpfen, wird wütend und stößt unsachliche Drohungen aus. Man wertet die Kinder oft als Person ab - mit Sätzen wie "Wenn du nicht anständig bist, darfst du nicht mit zu Oma", "nehme ich dir deine Puppe weg", "gibt es kein Fernsehen." Das Verhalten des Nachwuchses beeinflusst man hierdurch jedoch nur äußerst wenig.

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So solltest du damit umgehen

Damit du das nächste Mal vielleicht ruhiger und gelassener regieren kannst, wenn es wieder mal zur Konfrontation zwischen dir und deinem Kind kommt, musst du zunächst Folgendes verstehen:
Es ist ein Teil der kindlichen Strategie, provozierende, freche Antworten zu verteilen. Die Kleinen möchten uns Erwachsenen damit etwas ganz bestimmtes mitteilen. Natürlich fehlt Eltern oft das Verständnis und man kann diese ungehorsame Art in dem Moment wohl kaum nachvollziehen. Trotzdem ist es nun mal so. Die patzigen Aussagen unserer Kinder sind eine Trotzreaktion auf eine bestimmte Situation, mit der das Kind nicht einverstanden ist.

Damit du provozierende Antworten verstehst und auch mögliche Lösungsansätze findest, musst du wissen, was genau dein Kind eigentlich mit der Antwort bezwecken möchte. Nicht selten ist es für die Kleinen die einzige Möglichkeit, und zu verdeutlichen, dass die sehr verärgert über uns sind und mit dem elterlichen Handeln nicht einverstanden sind.

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Kinder sind nicht frech, sie wollen ernst genommen werden

Kein Kind ist von Geburt an ungehorsam und auch der schlechte Umgang im Kindergarten ist nicht dran schuld, wenn dein Kind sich dir gegenüber mal wieder unmöglich benimmt. Kinder möchten heutzutage ihre eigene Meinung vertreten dürfen und möchten auch ihre Rechte gegenüber Erwachsenen geltend machen. Sei demnächst nicht enttäuscht von deinem Kind oder von dir selbst, wenn es wieder einmal zu einer schlimmen Konfrontation gekommen ist, sondern versuche zu verstehen, was dein Nachwuchs dir damit versucht zu sagen. Finde heraus, mit welcher Situation oder mit welcher Anweisung dein Kind nicht zufrieden ist und suche anschließend mit dem Kind gemeinsam eine passende Lösung. Je älter dein Kind wird, desto mehr wird sich dieses sachliche Verhalten in seiner eigenen Person wiederspiegeln.

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