Welche Erwartungen hat mein Nachhilfeschüler?

Vor allem die erste Nachhilfestunde mit einem neuen Schüler sollte ganz dafür da sein, herauszufinden, was für Erwartungen Euer Schüler an den gemeinsamen Unterricht hat.

Mit welchem Ziel ist sie oder er zu Euch gekommen? Wo drückt der Schuh? Bei diesem ersten Treffen wird häufig noch kein Stoff behandelt oder auf inhaltliche Fragen eingegangen. Es sollte vordergründig darum gehen, sich kennen zu lernen und gemeinsame Ziele zu setzen.

Um dann eine Individuelle Förderung, d.h. einen auf den Schüler und seine Schwierigkeiten zugeschnittenen Nachhilfeunterricht, planen zu können, ist es wichtig, ihm Fragen zu stellen - wir machen das sowieso auch, aber wenn ihr das zusätzlich macht können wir besser mit den Schülern und Eltern arbeiten:

  • In welcher Klassenstufe befindet sich der Schüler und welcher Stoff wird gerade durchgenommen? Hier könnt ihr vielleicht auch einen kleinen Test machen, um den aktuellen Wissensstand abzufragen.
  • Braucht sie oder er Hilfe bei der Vorbereitung auf eine Klausur oder Abschlussarbeit? (MSA, Abitur…)
  • Soll die Nachhilfe regelmäßig stattfinden oder lieber eine Art Intensivkurs für beispielsweise zwei Wochen sein?

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Wie kann ich die Fortschritte meines Schülers bestärken?

Es wird Euch nicht überraschen: Kinder und Jugendliche sind normalerweise nicht sonderlich begeistert, neben der Schule und Hausaufgaben auch noch Nachhilfe zu nehmen. Hier ist es vor allem Eure Aufgabe, das Selbstvertrauen der Schüler zu fördern und sie bestärkt zurück in die Schule zu schicken!

Es geht beim Nachhilfeunterricht um die Baustellen des Einzelnen – aber natürlich auch darum, die Stärken des Kindes hervorzuheben und ihm so Erfolgserlebnisse zu schenken!

So könnt Ihr Eurem Schüler in seinen starken Fächern beziehungsweise in einzelnen Themen schwierigere Aufgaben stellen als gewohnt und so sein Niveau nach und nach steigern.

Mit unseren Study Plans ist das wirklich gut nachvollziehbar.

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Wie kann ich ein aufmerksamer und zielführender Nachhilfelehrer sein?

Alle erfahrenen Nachhilfelehrer werden dies bestätigen: Die Goldene Regel bei der Nachhilfe ist, dem Schüler aufmerksam zuzuhören und auf ihn einzugehen.

Aus diesem Grunde – denn eine individuelle Betreuung ist einfach doch viel wert – stellen die meisten Eltern Nachhilfelehrer ja auch erst ein! Der Mangel an Aufmerksamkeit, individueller Förderung und Forderung, die sie in der Schule oftmals nicht bekommen, sollte in Eurem Nachhilfeunterricht wieder wettgemacht werden.

Wenn Euer Schüler keine Lust hat, zu lernen und sich querstellt, versucht den Ursprung dieser Blockade zu verstehen. Um ein guter Nachhilfelehrer zu werden, gibt es verschiedene pädagogische Mittel:

  • Unterhalte dich mit deinem Schüler über seine Sicht auf das Bildungssystem und was er in der Schule erlebt.
  • Versuche, mit seinen Lehrern in Kontakt zu treten und den Dialog anzuregen.
  • Zeige ihm, wie nützlich und alltagstauglich es ist, was er in der Schule lernt.
  • Führe ihm die Vorteile vor Augen, die ein guter Abschluss mit sich bringt.
  • Versuche herauszufinden, was Dein Schüler für Berufswünsche hat und motiviere ihn mit dieser Perspektive!
  • Nimm ihm die Angst, Fragen zu stellen, und stelle sicher, dass Du den Nachhilfeunterricht ganz nach ihm richtest (bzgl. offener Fragen, Tempo, Ort, Zeit,…)

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