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LERNTRENDS

Kognitive Lernstrategien: Definition, Beispiele & Anwendung

 

Kapitel:


  1. Definition: Was sind kognitive Lernstrategien?
  2. 3 effektive kognitive Lernstrategien mit Beispielen 
  3. Fazit

Mit kognitiven Lernstrategien kann sich unser Gehirn neue Lerninhalte schneller einprägen. In diesem Artikel erfährst du, welche kognitiven Lernstrategien es gibt und wie du die verschiedenen Strategien am besten anwenden kann, um deine Lernziele auf dem schnellsten und einfachsten Weg zu erreichen.

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Definition: Was sind kognitive Lernstrategien?

 

Also, legen wir mal mit der grundlegenden Definition los:

Kognitive Lernstrategien sind - ganz grob gesagt - Strategien, mit denen wir uns Wissen aneignen. 

Das bedeutet konkret: Beim Lernen schauen wir uns Dinge erst einmal an und lesen uns Lerninhalte durch. 👀 Dann lernen wir sie vielleicht auswendig durch lautes Aufsagen und Wiederholen. 🗣️ Oder aber wir markieren uns die wichtigsten Infos beim Lesen eines Textes mit einem farbigen Textmarker… ✍️ 

Das alles sind verschiedene Möglichkeiten, wie sich unser Gehirn neue Informationen strukturieren, einordnen und dadurch einprägen kann - sodass wir das Gelernte auch später noch nutzen können. 💪 

Kognitive Lernstrategien lassen sich in drei verschiedene Kategorien einteilen:

  • Wiederholungsstrategien
  • Organisationsstrategien
  • Elaborationsstrategien 

Schauen wir uns das nun genauer an:

 

3 effektive kognitive Lernstrategien mit Beispielen 

 

1. Wiederholungsstrategien

Kognitive Wiederholungsstrategien sorgen dafür, dass durch Wiederholen (zum Beispiel von Vokabeln in Englisch oder Jahreszahlen in Geschichte) das Gelernte ins Langzeitgedächtnis befördert wird. 🧠 

Beispiele:

Dafür gibt es einige verschiedene Techniken, die du vielleicht sogar schon ganz unbewusst nutzt:

Mnemotechniken (der Begriff kommt aus dem Griechischen und steht für “Gedächtniskunst”) wie zum Beispiel das Bilden von Eselsbrücken, Merksätzen oder Reimen können dir dabei, dir helfen neue Lerninhalte langfristig einzuprägen.

Bei der Loci-Methode prägst du dir schwierige Fachbegriffe ein, indem du sie mit einem Ort verknüpfst. Das kann zum Beispiel der Weg zum Supermarkt sein 🚶: Indem du verschiedene Plätze, die auf dem Weg zum Supermarkt liegen, zum Beispiel mit Fachbegriffen verbindest, die du dir einprägen möchtest, kann sich das neue Wissen auf lange Sicht besser einprägen. 💡

Diese Strategie kann sogar in einer Kombination aus Wiederholungs- und Elaborationsstrategie genutzt werden - und zwar wenn die Begriffe auch wirklich in Verbindung mit den Orten stehen. 

Gerade beim Vokabeln lernen kommen häufig Karteikarten zum Einsatz. 🗂️ Gute Idee! Denn die sind zum Wiederholen von Lerninhalten ein besonders effektives Mittel. Aber auch das laute Vorlesen von Vokabeln und wiederholtes Durchgehen im Kopf kannst du als Wiederholungsstrategie prima anwenden.

2. Organisationsstrategien

Mit Hilfe von kognitiven Organisationsstrategien schaffst du Verbindungen in deinem Gehirn. 🧠 So kann eine sinnvolle Struktur des Lernstoffs in deinem Kopf und Bezüge zwischen neuen Lerninhalte innerhalb des neu Gelerntem entstehen.

Organisieren heißt in diesem Zusammenhang: Den Lernstoff auf das Wesentliche zu reduzieren und neu zu strukturieren. 

Beispiele:

Damit du dir einen besseren Überblick verschaffen und das Gelernte organisieren kannst, eignen sich besonders gut Zusammenfassungen des Lernstoffs. Das kann einfach ein Zettel mit Notizen oder Definitionen (zum Beispiel eine Liste mit Fremdwörtern) sein. 📝 

Aber auch visuelle Aufbereitungen sind ein beliebtes Mittel fürs Lernen durch Organisieren.

Visuell gestalten lassen sich vor allem Lernplakate, Diagramme, Skizzen oder Mindmaps. 📊 Hier bist du gefragt! Kannst du die Lerninhalte in Bezug zueinander setzen, sodass sie miteinander Sinn ergeben? Das hilft dir dabei, die Zusammenhänge zu verstehen und sie letztendlich zu verinnerlichen.

Eine weitere einfache Methode, die häufig noch vor dem Erstellen von eigenem Lernmaterial kommt, ist das Unterstreichen oder Markieren der wichtigsten Inhalte in einem Text. ✍️ So wird meist schon auf einen Blick deutlich, was wichtig ist. Und gerade, wenn dein Kind unterschiedliche Farben verwendet, kann es auch schon gleich Bezüge zwischen den verschiedenen Inhalten herstellen. 

3. Elaborationsstrategien

Elaborieren bedeutet im Grunde genommen, etwas zu vertiefen und im Detail auszuarbeiten. Kognitive Elaborationsstrategien sollen dabei helfen, neues Wissen an vorhandenes Wissen anzudocken. 🔗 

Beim Lernen von neuen Inhalten kannst du so schon direkt versuchen, sie mit etwas zu verknüpfen, was du schon in deinem Gehirn abgespeichert hast. 

Beispiele:

Überlege dir, was du mit dem neuen Wissen anfangen könntest. Hast du vielleicht sogar schon mal eine Situation erlebt, in der das Gelernte vorkam? 

Oder aber: Wenn du noch keine eigenen Situationen verknüpfen kann, ist es auch eine gute Elaborationsstrategie, sich eigene Beispiele auszudenken. In welchen Bereichen könntest du das Gelernte im Alltag einsetzen? 🤔 

Aber nicht nur Fragen an sich selbst helfen beim Elaborieren. Nein, auch das Stellen von Fragen, die an den Text gerichtet sind, kann eine gute Methode sein, um Gelerntes zu vertiefen.

 

Fazit

 

Das waren unsere Beispiele zu Wiederholungs-, Organisations- und Elaborationsstrategien!

Jetzt hast du hoffentlich einen guten Überblick über die drei verschiedenen kognitiven Lernstrategien und deren effektive Anwendung bekommen. 👀

👉  Weitere Infos zu den 10 besten Lernstrategien findest du in unserem Artikel am Blog.

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