WEITERE TIPPS

Das Geheimnis glücklicher Kinder: 6 Tipps & 8 Methoden

Kapitel

  1. 6 Tipps für die Erziehung glücklicher Kinder
  2. 8 Methoden für das Glück deines Kindes
  3. Fazit: Glücklich zu sein ist keine Frage des Glücks

 

Glückliche Kinder: Das wünschen sich wohl alle Eltern. Aber wie sorgt man am besten für das Glück seiner Kinder? Genau das behandeln wir in diesem Artikel. Hier bekommst du von uns 6 praktische Tipps & 8 Methoden für das Glück deiner Kinder. 💃

Das Geheimnis glücklicher Kinder

6 Tipps für die Erziehung glücklicher Kinder

 

Worauf es bei der Kindererziehung wirklich ankommt, ist, dein Kind auf seinem eigenen Lebensweg zu bestärken. 💪

Mit den folgenden 6 Tipps kannst du dein Kind so erziehen, dass es eines Tages sicher und glücklich auf eigenen Beinen stehen kann. 

1. Liebe will gelernt sein

Wenn man einem Menschen etwas wertvolles geben kann, dann ist es aufrichtige Liebe. Wir sollten einander für alles lieben, was wir sind (und nicht sind).

Das ist, was die persische Autorin Zarah Ghahramani in ihrer preisgekrönten Autobiografie zu diesem Thema gesagt hat. 

Ich kann ihr dabei nur zustimmen: Es ist ein großes Geschenk, jemandem das Gefühl zu geben, dass er geliebt wird. 

Denn wenn man geliebt wird, lernt man auch, selber zu lieben. Hinzu kommt: Wer aufrichtige und bedingungslose Liebe gibt, der erzeugt auch schöne Gefühle in sich selbst. 💗

2. Achtsamkeit: Bewusst denken, sprechen und handeln

„Das Glück deines Lebens 

hängt von der Beschaffenheit deiner Gedanken ab.“ 

– Marc Aurel

Im Yoga schließen manche Lehrer die Stunde gern mit ein paar Worten zur Intention für den Tag ab. Oft geht es darum, aus einer Quelle der Positivität und Achtsamkeit heraus zu denken, zu sprechen und zu handeln. 

Wenn man das tut, kann man buchstäblich beobachten, wie sich das Leben positiv verändert. ✨

Denn wir nehmen alles um uns herum durch unser Denken wahr. Und das wirkt sich auf unsere Worte und unser Handeln aus. 

Es geht darum, an der Wurzel zu beginnen. Wenn wir in unseren Gedanken freundlich zu uns selbst sind und Mitgefühl haben - wenn mal etwas nicht gelingt oder wir Fehler machen (wie alle Menschen) - gelingt uns das auch im Austausch mit anderen. 😇

3. Respekt & Gemeinschaft in der Gruppe

Es gibt das schöne Sprichwort: „Es braucht ein ganzes Dorf, um ein Kind großzuziehen.“ In vielen afrikanischen Ländern, sowie in Asien und im Mittleren Osten ist Kindererziehung Gemeinschaftssache.

Hier werden die Kinder nicht allein von den Eltern, sondern auch von Geschwistern, anderen Verwandten und sogar den Nachbarn in einem gemeinschaftlichen Rahmen großgezogen. 

Auf diese Weise lernen sie, sich in der Gruppe durchzusetzen und sich gleichzeitig so zu verhalten, dass sie akzeptiert und respektiert werden. 💪

4. Freundlichkeit üben

Zeit mit anderen Menschen zu verbringen und die Verbindung zu spüren, tut uns Menschen gut. 💞

Menschliches Miteinander ist etwas, das wir alle lernen können. Für ein gutes Miteinander sind mitunter Empathie und Freundlichkeit wichtig. 

Am besten übt ihr Freundlichkeit gemeinsam, in alltäglichen Situationen. Zeige deinem Kind, wie man den Mitarbeiter im Supermarkt freundlich begrüßt, einem Straßenmusikanten Geld in den Hut wirft und der langsamen, alten Oma den vortritt lässt oder einen Sitz im Bus anbietet. 🎵

Auch wichtig für das Kind zu wissen: Nur weil man freundlich zu jemandem ist, ist dieser nicht automatisch auch freundlich zurück. Freundlichkeit kann jedoch ein schöner Seins-Zustand für einen selbst sein.

5. Persönliche Leidenschaften entdecken

Wenn Kinder eine Leidenschaft entdecken, der sie in Ruhe nachgehen können, kann sich das sehr positiv aufs Glück auswirken. 😇

Toben im Wald, das Spielen mit Schiffchen am Fluss oder Teich, oder auch das Basteln am Küchentisch: Kinder brauchen Zugang zu Kreativität, um sich selbst zu entdecken.

Viele Erwachsene haben irgendwann in ihrem Leben ihr Feuer und das Funkeln in den Augen verloren und oftmals liegt das daran, weil sie keiner Leidenschaft mehr nachgehen. Andere Erwachsene meinen sogar, sie haben keine Leidenschaften. Was für Kinder gilt, gilt in diesem Fall auch für Erwachsene: Probiere neue Dinge aus, die dich begeistern und voll in den Fokus des Moments ziehen. Für jeden Menschen können dies andere Dinge wie Hobbys, Sportarten oder Ähnliches sein. 

6. Helfen kann Spaß machen

Du kannst mit deinem Kind kleine helfende Gesten üben. Dabei lernt es, wie viel Spaß es macht, mit anderen zu teilen oder jemandem einen Gefallen zu tun. 🤝

Kennst du dieses warme, wohlige Gefühl, wenn man etwas Gutes getan hat? Auch Kinder können das erleben.

Wissenschaftler nennen dieses Gefühl ein "Helferhoch". Man spürt es, wenn man mit dem Hund eines Nachbarn Gassi geht, das Kind von nebenan zur Schule mitnimmt oder einer alten Dame über die Straße hilft.

Auch kleine Kinder können diese Freude empfinden, wenn sie das Spielzeug eines Freundes zurückbringen, die Flasche des Babys aufheben oder Mama beim Zusammenlegen der Wäsche helfen. 😇

Aber Achtung: Bringe deinem Kind aber auch nicht bei, sich nur wertgeschätzt zu fühlen, wenn es ständig nur jemandem am Helfen ist. Denn Menschen mit Helfersyndrom lassen sich oftmals ausnutzen und ihre Energie auszehren. 

 

8 Methoden für das Glück deines Kindes

 

Diese praktischen Methoden für das Glück deines Kindes kannst du ganz leicht in den Alltag einbauen. Unser Tipp: Such dir deine Lieblings-Methoden aus und integriert sie nach und nach in euren Alltag. 🙌

1. Geregelte Schlafenszeit

Kinder sehnen sich unterbewusst nach klaren Regeln, denn sie sind noch nicht in der Lage, eigenständig alles zu entscheiden. Du tust deinem Kind also einen Gefallen, wenn du klare Regeln festlegst. 💯

Das fängt zum Beispiel mit einer geregelten Schlafenszeit an. Dein Kind wird davon vielleicht nicht begeistert sein, aber du solltest trotzdem stark bleiben. 

Wenn dein Kind jeden Tag zur gleichen Zeit ins Bett geht, können sich Körper und Geist darauf einstellen und zur Ruhe kommen. 🤗 Interessant: Ein Grund für viele Krankheiten von Erwachsenen sind ungeregelte Schlafenszeiten und der daraus resultierende schlechtere Schlaf. 

Wenn es schwerfällt schnell einzuschlafen, könnt ihr zusammen eine Geschichte lesen oder du singst ein Schlaflied. 🎵 Das wirkt sich nicht nur positiv auf euer Wohlbefinden, sondern auch auf die kreative Entwicklung und Selbstsicherheit deines Kindes aus. 

2. Singen

Hast du schon mal die Erfahrung gemacht, dass du beim Singen (vielleicht in der Dusche oder in der Kirchenbank) einfach lächeln musstest? Falls nicht, dreh deinen Lieblingssong auf und probiere es mal selbst aus. 🎵

Der Klang von Musik oder auch der Stimme kann eine heilsame Wirkung haben. Wenn du mit deinem Kind zusammen oder für dein Kind etwas singst, werdet ihr euch an diese Momente vermutlich auch noch in ferner Zukunft erinnern. 😇

3. Tanzen

Der Körper speichert Gefühle und Erinnerungen. Die Verspannung im Nacken, die Schmerzen im Rücken oder die steifen Hüftgelenke sind allesamt Zeichen für innere Prozesse. 

Und man kann diese Anspannungen lösen, indem man sich bewegt. Tanzen ist eine wunderbare Art, um den Körper ganz unbekümmert hin und her zu wiegen und sich zu entspannen. 😀

Wenn du mit deinem Kind tanzt, vermittelst du ihm Selbstbewusstsein und hilfst ihm, mit Musik die Kraft und Flexibilität des Körpers zu entdecken. 💪 

Kindern fällt es oft leichter als uns Erwachsenen, ihre Gefühle beim Tanzen einfach rauszulassen, denn ihr dürft euch ganz unbeobachtet und frei bewegen. Niemand bewertet oder urteilt darüber, wie der Körper sich in dem Moment bewegen möchte. 💃

4. Sport

Sport ist nicht nur gut für den Körper, sondern auch für das mentale Wohlbefinden. Die ausgeschütteten Glückshormone sorgen dafür, dass man sich anschließend gut fühlt. 

Neben dem Tanzen bieten auch andere Sportarten eine tolle Gelegenheit, um sich spielerisch zu bewegen und angestaute Energie herauszulassen. 🔥

Aber nicht nur das: Im Sport können sich auch Eigenschaften wie Disziplin und Selbstbewusstsein weiterentwickeln. 💯

Unser Tipp: Achte darauf, dass dein Kind den Sport genießt. Es geht nicht um die Sportart, die du als Kind gern ausgeübt hättest oder die besonders angesagt ist. Lass dein Kind selbst entscheiden und ausprobieren. 💪

5. Auszeit vom Bildschirm

Es gibt mittlerweile etliche Studien die zeigen, dass zu lange Bildschirmzeiten Stress fördern. Egal ob Handy, Laptop, Fernseher, Tablet oder sonstige Bildschirme: Ausreichend lange Auszeiten vom Bildschirm sind ein wesentlicher Faktor für Zufriedenheit und Wohlbefinden. 💻 

Tipp: Sammle Ideen, welche Dinge dein Kind auch ohne Bildschirm tun kann, damit die Bildschirm-Auszeiten vom Kind nicht so sehr als Last betrachtet werden. Mach deinem Kind dann die entsprechenden Vorschläge. 

Meine Empfehlung ist: Geht so oft es geht raus in die Natur: an den See, in den Park, auf den Spielplatz, in den Wald, usw. In der Natur fühlen wir Menschen uns wohl und können Energie tanken. Menschen ohne genügend Zeit in der Natur, sind meist energielos und unausgeglichen, ohne zu wissen, wieso das so ist. 

6. Selbst glücklich sein

Du hast es wahrscheinlich schon geahnt, aber hier noch einmal schwarz auf weiß: Das beste Vorbild für ein glückliches Leben bist du selbst. 😇

Da Kinder von ihren Eltern ohnehin viele Dinge aufnehmen und nachahmen (oftmals unbewusst), sei ein gutes Vorbild und belehre dein Kind nicht nur mit Worten. 

7. Freunde finden und pflegen

Zwischenmenschliche Beziehungen gehören zu den wichtigsten Glücksfaktoren. Wir Menschen sind soziale Wesen, die zwar auch Ruhe und Stille genießen, aber ebenfalls soziale Kontakte brauchen. 🎎

Bringe deinem Kind bei, wie man Freunde findet und Freundschaften pflegt.  

8. Dankbarkeit

Ein weiterer Schlüssel zum Glück ist Dankbarkeit. Wenn wir uns gezielt bewusstmachen, wie viele positive Dinge wir in unserem Leben genießen, ist das ein sicherer Anlass, glücklich zu sein. 😍

Das ist leichter gesagt als getan. Denn unser Verstand neigt zur Schwarzmalerei. Wie können wir mehr Dankbarkeit und damit gute Gefühle in unser Leben einladen? Es hilft zum Beispiel sich immer mal wieder bewusst zu machen, wie gut wir hier in Deutschland überhaupt leben. Das, was wir hier für selbstverständlich ansehen (Essen, warmes Dach über dem Kopf, sauberes Trinkwasser, Strom, Sicherheit, etc), das hat ein Großteil der restlichen Welt in der Form nicht. 💡 

Setz dich öfters mal mit deinem Kind zusammen und mach ihm klar, welch großes Glück wir hier haben. Und dann findet Dinge, für die ihr gemeinsam dankbar sein könnte. 

Das kann alles sein, vom Müsli zum Frühstück, über das Schnurren der Katze, bis hin zum kuscheligen Bett. 🤗

 

Fazit: Glücklich zu sein ist keine Frage des Glücks

 

Im Grunde hat jeder Mensch das Bedürfnis zu lieben und geliebt zu werden, sprich: Die Dinge zu tun, die ihm Spaß machen und dabei im Austausch mit anderen zu stehen; für sein Wesen gesehen und anerkannt zu werden; sich zu entwickeln und auszuprobieren.✨

Das haben einige Länder schon erkannt. Beispielsweise in Deutschland bieten private Einrichtungen wie das Fritz-Schubert-Institut in Heidelberg Schulungen für Lehrer an, die das Schulfach Glück unterrichten. 🤓

Und mittlerweile ist das Schulfach Glück auch in Schweizer Schulen angekommen. Im Unterricht geht es unter anderem darum, die eigenen Schwächen und Stärken mit Hilfe von Persönlichkeitsentwicklung zu erforschen. Hut ab, sagen wir!

Hier nochmal kurz zusammengefasst, welche Elemente für das Glück wichtig sind: Liebe, gesunde Ernährung, Bewegung, Sonne, Natur, saubere Luft, guter Schlaf, gute Freundschaften & charakterliche Entwicklung . 

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