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AUSSERSCHULISCHES LERNEN

6 spannende Experimente für Kinder: Lernen mit Spaß!

Kapitel:

  1.  Kinder wollen die Welt verstehen & entdecken!
  2. 6 spannende Experimente für Kinder!

Kinder lieben es, zu entdecken, zu forschen, zu experimentieren und auf eigene Faust die Natur zu erkunden! Hol dir die Naturwissenschaften mit unterhaltsamen Experimenten einfach ins Wohnzimmer! Das erfreut jedes Kinderherz und ist außerdem lehrreich! Wir zeigen dir 6 spannende Experimente, die du mit ganz alltäglichen Materialien zu Hause ausprobieren kannst! Du wirst staunen, wie viel Spaß Naturwissenschaften machen können! Auf geht’s! 🔬 👩‍🔬 ⬇️

 

Kinder wollen die Welt verstehen & entdecken!

 

“Warum fließt Wasser nicht bergauf?”, “Warum ist Schnee weiß?” und “Warum regnet es?”. Kommen dir diese Fragen bekannt vor? Kinder haben großes Interesse an der Welt, die sie umgibt, und möchten wissen, wie sie funktioniert. Deshalb stellen sie eine Menge Fragen, auf die auch wir Erwachsene oft nicht sofort eine Antwort haben. 😅

Fördere diesen Forscherdrang! Denn die Neugier und Offenheit der Kleinsten sind die Grundlagen für das Lernen und den Wissenserwerb! 👍 🔎

Kinder lernen am besten, wenn sie aktiv etwas tun, ihre Hände benützen können und alle Sinne angesprochen werden. Was bietet sich dafür besser an als spannende Experimente, mit denen Schüler theoretisches Wissen in die Praxis umsetzen können? Das macht nicht nur mehr Spaß als langweiliges Auswendiglernen ‒ das auf diese Art Gelernte merkt man sich auch viel besser und länger! 💪

Lies dir zu diesem Thema doch gleich unseren Artikel über forschend entdeckendes Lernen durch. Diese praxisorientierte Lernmethode zielt auf Selbstständigkeit und eigenverantwortliches Handeln ab. Top! 🔥

Die Natur hat so viele Wunder und Überraschungen zu bieten! Mit unseren Experimenten kannst du gemeinsam mit deinem Kind die Naturwissenschaften erforschen und spannende Entdeckungen machen. Die alltagsnahen Experimente könnt ihr ganz einfach zu Hause durchführen. Die meisten Materialien dafür finden sich nämlich in jeder Wohnung ‒ alles ganz einfach und unkompliziert! 👍 🔬

Bist du bereit? Dann kann’s auch schon losgehen! Wir verraten dir die besten Experimente fürs Wohnzimmer: ⬇️

 

6 spannende Experimente für Kinder!

 

1. Die Kartoffelbatterie

🧪 Du brauchst: 3 Kartoffeln, 2 Kupferstäbe oder Kupfermünzen, 3 Kupferkabel (am besten Krokodilklemmen), 2 verzinkte Schraube, 1 LED-Leuchte

👩‍🔬 So wird’s gemacht: 

  1. Schneide in jede Kartoffel einen Schlitz, in den du den Kupferstab oder die Münze steckst. 
  2. Drücke in jede Kartoffel zusätzlich eine Zinkschraube (Zink und Kupfer sollten weit genug voneinander entfernt sein, damit sie sich nicht berühren). 
  3. Verbinde den Zinknagel der ersten Kartoffel mit einem Kabel mit der Kupfermünze der nächsten Kartoffel. Und den Zinknagel der zweiten Kartoffel wieder mit der Kupfermünze der dritten Kartoffel. 
  4. Zum Schluss verbindest du die Kupfermünze der ersten Kartoffel mit dem Pluspol der LED-Leuchte und den Zinknagel der letzten Kartoffel mit dem Minuspol der Leuchte.

🔎 Das Ergebnis: Wenn der Stromkreis geschlossen ist, leuchtet die LED-Leuchte auf. Je mehr Kartoffeln du verwendest, desto mehr Strom fließt und desto heller leuchtet die Glühbirne. Durch die Säure in den Kartoffeln findet nämlich eine chemische Reaktion zwischen den Metallen Zink und Kupfer statt. Aus dem Zink werden Elektronen herausgelöst, die den Draht negativ aufladen. Die Elektronen fließen zum Pluspol aus Kupfer. Dieser Elektronenfluss ist nichts anderes als Strom, der durch Kartoffeln und Kabel fließt und die Glühbirne zum Leuchten bringt.

2. Gefangenes Wasser

🧪 Du brauchst: 1 Strohhalm, 1 Glas Wasser

👩‍🔬 So wird’s gemacht: 

  1. Stecke den Trinkhalm zur Hälfte in ein Glas Wasser ‒ er füllt sich automatisch mit der Flüssigkeit. 
  2. Verschließe nun die obere Öffnung des Strohhalms mit einem Finger und ziehe ihn langsam aus dem Wasser.

🔎 Das Ergebnis: Das Wasser verbleibt im Strohhalm und fließt nicht heraus, solange das obere Loch verschlossen bleibt. Das liegt daran, dass von oben keine Luft mehr nachströmen kann. Der Luftdruck von oben fehlt also, während gleichzeitig der Luftdruck von unten so groß ist, dass das Wasser in den Strohhalm hineingedrückt wird und in der Röhre bleibt.

3. Die Teebeutel-Rakete

🧪 Du brauchst: 1 Teebeutel, Feuerzeug, Backblech

👩‍🔬 So wird’s gemacht: 

  1. Entferne vorsichtig Klammer und Faden des Teebeutels und leere den Tee heraus. 
  2. Falte den Teebeutel auseinander, sodass er aussieht wie ein langer Schlauch. 
  3. Stelle den Schlauch aufrecht auf das Backblech und zünde den Teebeutel am oberen Rand an.

🔎 Das Ergebnis: Der Teebeutel brennt rasch herunter. Kurz bevor er ganz abgebrannt ist, fliegt er wie eine Rakete hoch in die Luft. Während er brennt, erwärmt sich nämlich die Luft im Inneren des Teebeutels. Und warme Luft steigt immer nach oben. Der übriggebliebene Teil des Teebeutels ist am Ende so leicht, dass er abhebt und mit der warmen Luft aufsteigt.

4. Alukugel auf Tauchstation

🧪 Du brauchst: 1 PET-Flasche (1 Liter), Wasser, Alufolie

👩‍🔬 So wird’s gemacht: 

  1. Fülle die Flasche bis zum Rand mit Wasser und nimm ein etwa handgroßes Stück Alufolie. 
  2. Mach die Alufolie nass und knülle sie zu einem Ball zusammen. 
  3. Gib die Alukugel nun in die Wasserflasche und verschließe sie. 
  4. Drücke die Flasche mit beiden Händen fest zusammen.

🔎 Das Ergebnis: Beim Zusammendrücken sinkt die Alukugel nach unten, lässt du locker, steigt sie wieder auf. Der Grund dafür ist der Wasserdruck. Durch das Zusammendrücken der Flasche wird nämlich auch die Luft in der Alufolie zusammengedrückt. Dadurch entsteht in der Alukugel Platz für Wasser, das die Kugel schwerer werden und absinken lässt. Wenn der Druck auf die Flasche wieder nachlässt, dehnt sich die Luft aus und drückt das Wasser aus der Alufolie. Die Kugel wird leichter und steigt nach oben.

5. Der brodelnde Vulkan

🧪 Du brauchst: 1 Teller, Alufolie, 1 Glas, Klebeband, 2 Esslöffel Natron oder Backpulver, Lebensmittelfarbe, Spülmittel, Essig, Wasser, Backblech

👩‍🔬 So wird’s gemacht: 

  1. Stell den Teller auf das Backblech und klebe das Glas in der Mitte des Tellers mit Klebeband fest. 
  2. Lege nun von der Öffnung des Glases mehrere Bahnen Alufolie bis zum Rand des Tellers, bis Glas und Teller mit Alufolie bedeckt sind und aussehen wie ein Vulkan. Nur die Öffnung vom Glas oben bleibt frei ‒ das ist der Vulkankrater. 
  3. Leere nun Wasser, Essig (jeweils etwa ein halbes Glas), Lebensmittelfarbe und einen Spritzer Spülmittel in das Glas des Vulkankraters. 
  4. Zum Schluss kommen Natron oder Backpulver dazu.

🔎 Das Ergebnis: Sobald du Natron oder Backpulver in den Krater schüttest, beginnt die Lava brodelnd zu steigen und der Vulkan bricht aus. Schuld daran ist das Natron, das mit der Säure des Essigs reagiert und das Gas CO2 bildet. Dieses Kohlendioxid dehnt sich aus. Hinzu kommt das schäumende Spülmittel. Beides zusammen sorgt dafür, dass es der Lava im Glas schnell zu eng wird und sie oben herausquillt.

6. Farbexperiment mit Rotkohl

🧪 Du brauchst: Rotkohl, Wasser, Sieb, Topf, Schüssel, Zitronensaft, Essig, Limonade, Backpulver oder Natron, Waschpulver, Spülmittel, 7 gleich große Gläser

👩‍🔬 So wird’s gemacht: 

  1. Schneide etwa 6 Rotkohlblätter in kleine Stücke und gib sie in den Topf. 
  2. Fülle den Topf mit so viel Wasser, dass der Rotkohl gut bedeckt ist. 
  3. Lasse ihn nun 10 Minuten kochen, bis das Wasser sich blau verfärbt hat. 
  4. Schütte das Ganze durch ein Sieb und fange das Rotkohlwasser in einer Schüssel auf. 
  5. Stelle nun die 7 Gläser nebeneinander auf den Tisch und fülle jedes halbvoll mit Wasser. 
  6. Füge dem ersten Glas 2 Esslöffel Zitrone zu, dem zweiten 2 Esslöffel Essig, dem dritten 2 Esslöffel Limonade, dem vierten 1 Teelöffel Backpulver oder Natron, dem fünften 1 Teelöffel Waschpulver, dem sechsten ein paar Spritzer Spülmittel. Im siebten Glas bleibt nur das Leitungswasser. 
  7. Schütte nun Rotkohlwasser in jedes Glas dazu.

🔎 Das Ergebnis: Rotkohlwasser ist ein Farbstoff, mit dem du den Säuregehalt einer Flüssigkeit messen kannst. Der Farbstoff ändert nämlich seine Farbe, wenn er mit sauren (Zitronensaft, Essig, Limonade) oder weniger sauren, d. h. basischen (Backpulver, Natron, Waschpulver, Spülmittel), Stoffen gemischt wird. Saure Flüssigkeiten verfärben sich rot oder violett, basische gelb oder grün.

Übrigens: Forschen und Experimente sind keinesfalls nur was für Jungs. Lies dir dazu gleich unseren Artikel über Frauen in der Wissenschaft durch! Denn auch Frauen können große Entdeckungen machen, die Natur erkunden und sogar Sachen in die Luft fliegen lassen! 💥 😉

Ganz egal ob Jungs oder Mädchen, unsere Experimente machen auf jeden Fall allen Spaß ‒ sogar Erwachsenen. Probier’s aus! Und wenn du noch mehr Bastel-Tipps haben möchtest, schau dir unsere DIY-Artikel zum Selbermachen von unsichtbarer Tinte, einem Stressball und einem Flaschentornado an! Da ist lehrreiche Unterhaltung garantiert! 👍 🤓

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