DIGITALES LERNEN

Digitale Kompetenz: Definition & Beispiele (2021 Update)

 

Kapitel

1.  Was ist digitale Kompetenz? Definition und Bedeutung!
2. Welche digitalen Kompetenzen sind wichtig? Beispiele
3. Welche digitalen Kompetenzen sind für Schüler wichtig?
4. Welche digitalen Kompetenzen sind in der Arbeitswelt wichtig?

Digitale Kompetenz ist eine der wichtigsten Schlüsselkompetenzen des 21. Jahrhunderts. Nicht nur für Schüler und Studierende, auch in der Arbeitswelt werden digitale Kompetenzen mittlerweile vorausgesetzt. Aber was versteht man überhaupt unter digitalen Kompetenzen? Und welche sind besonders wichtig? Wir verraten dir alles, was du darüber wissen musst! 👍

 

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1. Was ist digitale Kompetenz? Definition und Bedeutung!

 

Digitale Kompetenz ist in aller Munde. Aber weißt du, was genau damit gemeint ist? „Na klar!“ sagst du jetzt vielleicht. „Ich kann mit einem Computer umgehen, nehme an digitalen Meetings teil und nutze verschiedene Apps.“ 💻

 

Aber: Digitale Kompetenz ist noch viel mehr als das! 😮

 

Digitale Technologien spielen eine immer größere Rolle in unserem Alltag. Wir benutzen sie in der Schule, der Uni und der Arbeit. Sie versorgen uns mit Informationen, dienen der Kommunikation und erleichtern unser Leben. 📲

 

Also: Digitale Kompetenzen sind all jene Kompetenzen, die uns helfen, uns in unserer zunehmend digitalen Welt zurechtzufinden. Ohne diese Kompetenzen würden wir an der Gesellschaft nicht oder nur am Rande teilhaben können und wären schnell sehr einsam und isoliert. 

 

Du siehst: Digitale Kompetenz ist im 21. Jahrhundert unglaublich wichtig! Und zwar für alle! Für Kinder und Jugendliche genauso wie für Erwachsene. Egal ob du Ärztin, Verkäufer oder Autohändler bist, noch zur Schule gehst oder an einer Universität studierst: Digitale Technologien betreffen uns alle! Deshalb sollten digitale Kompetenzen von jedem in einem bestimmten Ausmaß beherrscht werden! 💪

 

Was gehört aber nun noch zu den digitalen Kompetenzen, abgesehen von grundlegenden Computeranwendungs-Kenntnissen, Videotelefonie und der Verwendung von Apps? Im nächsten Absatz erfährst du mehr! ⬇️

 

2. Welche digitalen Kompetenzen sind wichtig? Beispiele

 

Digitale Technologien haben positive und negative Auswirkungen auf unser Leben. Deshalb ist es wichtig, digitale Kompetenzen zu beherrschen. Denn sie helfen uns, bewusst und effektiv mit digitalen Technologien umzugehen. Damit das gelingt, hat die Europäische Kommission den Europäischen Referenzrahmen für digitale Kompetenzen entwickelt. Dieser Referenzrahmen besteht aus 5 Bereichen, die ich dir jetzt vorstelle! ⬇️

 

1. Informations- und Datenkompetenz

 

Bei der Informations- und Datenkompetenz geht es darum, effektiv nach Informationen und digitalen Inhalten zu suchen. Wenn du also zum Beispiel etwas googelst, fällt das in diesen Bereich. Wichtig ist dabei vor allem, diese Daten auch verwalten und auswerten zu können. Wenn man nämlich einen Begriff googelt, bekommt man eine unüberschaubare Menge an Suchergebnissen. Zuerst muss man also erst mal die wichtigen Infos herausfiltern. Denn da ist immer auch ganz schön viel Unbrauchbares dabei. Merke: Je präziser du nach Informationen suchst (z. B. auf Google) desto nützlichere Informationen bekommst du. 🤯

 

2. Kommunikation und Kooperation

 

Der zweite Kompetenzbereich betrifft alles, was mit Interaktion und Zusammenarbeit zu tun hat. Wenn Studierende zum Beispiel eine Gruppenarbeit gemeinsam erledigen müssen. Zuerst sollten sie sich darauf einigen, wie sie kommunizieren wollen. Über WhatsApp, Skype, Zoom oder Google Meet? Alle Beteiligten sollten Zugriff auf die Plattform haben und damit umgehen können. Ansonsten gestaltet sich die Kommunikation untereinander schwierig. Außerdem müssen sie festlegen, wie Dokumente gemeinsam bearbeitet werden können und wo man Arbeitsmaterial hochladen kann, damit alle darauf zugreifen können. 🤝

 

3. Erstellen und Gestalten digitaler Inhalte

 

Bei diesem Bereich geht es um das Entwickeln digitaler Inhalte. Nehmen wir als Beispiel Instagram: Wenn du eine Story postest, erstellst du einen digitalen Inhalt. Dafür musst du aber wissen, wie man so eine Instagram-Story überhaupt erstellt. Du brauchst also zuerst einmal ein Foto oder ein Kurzvideo. Das kannst du dann gestalten, mit GIFs aufpeppen oder etwas dazuschreiben. 📲

 

Vielleicht erstellst du im Laufe des Tages eine Menge digitaler Inhalte auf den verschiedensten Apps und Programmen, ohne groß darüber nachzudenken. Auf Facebook, Twitter, Instagram, mit einem Bildbearbeitungsprogramm (z. B. Photoshop)  … Dabei musst du auch auf das Copyright achten. Also von wem zum Beispiel das Foto stammt, das du posten willst (falls du es nicht selbst gemacht hast). Auch beim Programmieren erstellst du digitale Inhalte – allerdings schon auf höherem Niveau. 💻

 

4. Sicherheit

 

Auch Sicherheit ist eine grundlegende digitale Kompetenz. Dabei geht es vor allem um den Schutz deiner Daten und deiner Privatsphäre. Bei einigen digitalen Technologien ist dieser Bereich ein wenig undurchsichtig und steckt noch in den Kinderschuhen. Dasselbe betrifft die Sicherheit deiner Gesundheit. Da die Digitalisierung so schnell vorangeschritten ist, wissen wir noch nicht genau, welche Risiken sie tatsächlich birgt. Übermäßiger Medienkonsum hat auf jeden Fall negative Auswirkungen auf die Gesundheit. Damit dir das nicht passiert, lies dir unseren Artikel zur Bildschirmpause durch. 😉

 

Zur Sicherheit gehört auch der Schutz der Umwelt. Wir müssen uns also zum Beispiel fragen: Wie schaden digitale Technologien der Natur und wie können wir das verhindern? Elektroschrott und ein enormer Energieverbrauch sind zum Beispiel problematische Aspekte der fortschreitenden Digitalisierung. Die Nachhaltigkeit digitaler Technologien muss auf jeden Fall noch weiterentwickelt werden! 🌍

 

5. Problemlösung

 

Beim letzten Kompetenzbereich geht es einerseits um die Lösung technischer Probleme. Zum Beispiel solltest du bei einem OnlineMeeting wissen, was zu tun ist, wenn dich die anderen nicht hören können. Ein wenig technisches Know-how gehört dazu! 💪

 

Andererseits geht es bei der Problemlösung auch um den kreativen Gebrauch digitaler Technologien. Ja, Kreativität ist eine der Schlüsselkompetenzen unserer Zukunft. Denn kreative Menschen stellen Bestehendes in Frage und probieren mutig Neues aus! ✨

 

Du siehst: Digitale Kompetenz hat viele Aspekte. In den nächsten Absätzen erfährst du, welche digitale Kompetenzen für Schüler und auch Erwachsene im Arbeitsleben besonders wichtig sind. ⬇️

 

3. Welche digitalen Kompetenzen sind für Schüler wichtig?

 

Die Generation Y und die Generation Z (also alle, die seit den 1980er-Jahren zur Welt gekommen sind) sind mit dem Internet aufgewachsen. Sie werden auch als „Digital Natives“ bezeichnet. Eine Welt ohne digitale Technologien haben sie gar nicht kennengelernt und ist für sie unvorstellbar. 📱 💻

 

Vor allem die Kinder der Generation Z werden in den kommenden Jahren Berufe ergreifen, die es heute noch gar nicht gibt. Unvorstellbar, aber wahr! Denn die Digitalisierung schreitet weiter voran und kreative Köpfe machen immer neue Erfindungen. Dadurch entstehen auch neue Berufsfelder und neue Herausforderungen für die Gesellschaft. 😮

 

Hier erfährst du jetzt, welche 3 digitalen Kompetenzen Schüler unbedingt beherrschen sollten! ⬇️

 

1. Kooperatives Lernen

 

Bei kooperativem Lernen geht es um Zusammenarbeit und gemeinsames Lernen. Je besser Schüler mit anderen kooperieren können, desto erfolgreicher werden sie später im Berufsleben sein! 👍

 

Schüler müssen lernen, wie sie anhand von digitalen Technologien zusammenarbeiten und sich mit anderen austauschen können. Auch Selbstständigkeit ist dabei ein wichtiger Faktor: Zuerst sollen Schüler nämlich eigenständig recherchieren und dann ihre Ergebnisse in der Gruppe besprechen.

 

Wie das genau funktioniert, erfährst du in meinem Artikel über kooperatives Lernen! 🤝

 

2. Kritisches Denken

 

Andere und sich selbst genau beobachten, Informationen hinterfragen, die eigene Meinung verteidigen können – um das und noch viel mehr geht es bei kritischem Denken. Gerade im Internet, aber auch in allen anderen Medien, finden sich viele zweifelhafte Informationen, die unbedingt kritisch hinterfragt werden sollten! 🤔

 

Sammle Informationen, aber vergiss nicht, sie anschließend zu bewerten und zu überprüfen. Frag dich also: Stimmt das, was ich da höre? Ergibt es Sinn? Was spricht dafür und was dagegen? Gibt es noch andere Quellen? 🧠

 

In meinem Artikel über kritisches Denken erfährst du noch mehr darüber! 😉

 

3. Sicher durchs Netz

 

Die Nutzung von digitalen Medien ist für uns schon ganz selbstverständlich. Da kann es passieren, dass man gar nicht mehr darüber nachdenkt, welche persönlichen Daten man eigentlich preisgibt. Auch Gewalt, Suchtpotenzial, Pornographie und Cybermobbing sind Schattenseiten des Internets. 👎

 

Ich rate Eltern: Sprich mit deinem Kind offen über Cybermobbing, die Gefahren beim Chatten, Datenschutz usw. Aufklärung ist schon die halbe Miete! Für Kinder gibt es außerdem die tolle Suchmaschine fragFINN. Sie zeigt nur Seiten an, die für Kinder geeignet sind. Top! 👍

 

4. Welche digitalen Kompetenzen sind in der Arbeitswelt wichtig?

 

Grundlegende digitale Kompetenzen sind in der Arbeitswelt heutzutage schon eine Voraussetzung. Für den Zeitraum zwischen 2021 und 2027 hat die Europäische Union schon festgelegt, dass fortgeschrittene Datenverarbeitung und -verwaltung, die Arbeit mit künstlicher Intelligenz und Cybersicherheit die Grundlagen für den digitalen Wandel in Wirtschaft und Gesellschaft sein werden. 🤖

 

Wie du mit der fortschreitende Digitalisierung im Arbeitsleben Schritt halten kannst, verrate ich dir jetzt! ⬇️

 

1. Am neuesten Stand bleiben

 

Beschäftige dich mit technischen Innovationen, sammle Informationen und bleib neugierig! Dabei gilt: Filtere bei deiner Recherche die wichtigen Informationen heraus, sonst siehst du bald den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr. Aber keine Sorge: Mit ein wenig Übung kannst du die Unmenge an Daten bald recht schnell managen! 😉

 

2. Projektmanagement der Zukunft

 

Die Zusammenarbeit in Firmen läuft mittlerweile zu einem großen Teil über digitale Medien ab. Die Kommunikation läuft per E-Mail oder Videokonferenzen, Inhalte werden digital geteilt und bearbeitet. Informiere dich über die geeigneten Tools und wie sie funktionieren! 💪

 

3. Sicherheit geht vor

 

Achte bei digitalen Tools nicht nur darauf, dass sie praktikabel sind. Sie sollten auch sicher sein und private ebenso wie Firmendaten schützen. Auch eine extensive Nutzung digitaler Technologien sollte vermieden werden, um die Gesundheit und das Wohlbefinden nicht zu beeinträchtigen! 👍

 

Du siehst: Egal ob in der Schule, im Studium, im Beruf oder im Alltagsleben – um digitale Kompetenzen kommt man nicht herum. Das A und O dabei ist, sie bewusst, zielführend und kritisch zu nutzen. Damit bist du bestens vorbereitet auf die Herausforderungen unserer digitalen Gesellschaft! 💪 💻

 

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